SICHERHEIT 11.06.2015

Österreich schickt 40 Polizisten an serbisch-ungarische Grenze

© BMI / Egon Weissheimer
Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bestätigte die Entsendung von 40 österreichischen Polizeibeamten nach Ungarn.

Angesichts eines massiven Ansturms von illegalen Grenzübertritten zwischen Serbien und Ungarn, entsendet Österreich 40 Polizeibeamte, um die ungarische Grenzsicherung zu unterstützen. Die österreichischen Experten sollen bis zu ein Jahr in Ungarn eingesetzt werden. „Das sind keine Maßnahmen gegen Kriegsflüchtlinge, sondern gegen die Schieflage in Europa“, sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

In den vergangenen Monaten waren immer mehr Flüchtlinge über Serbien bis zur ungarischen Grenze gekommen, mit dem Ziel, in einem EU-Land Alys zu beantragen. Ungarische Medien hatten zuletzt gemeldet, dass an nur einem einzigen Wochenende 1.400 illegale Grenzgänger an der serbisch-ungarischen Grenze festgenommen wurden (siehe KOSMO-Bericht).

KOSMO-Redaktion

1.400 Illegale an serbisch-ungarischer Grenze festgenommen

50.000 Albaner versuchen über Serbien in die EU zu kommen


Mikl-Leitner in Kosovo und Serbien: Massenauswanderung stoppen

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