FLÜCHTLINGE 13.02.2015

Österreich: Massenabschiebung in den Kosovo

© zVg.
Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) spricht heute mit dem Innenminister des Kosovo über Massenabschiebungen von Kosovaren aus Österreich.



Alle zwei Wochen soll ein Gruppentransport per Flugzeug abgelehnte Asylwerber aus dem Kosovo in ihre Heimat zurückbringen. Der Vorschlag der österreichischen Innenministerin soll bei ihrem heutigen Treffen mit dem kosovarischen Innenminsiter Skender Hyseni besprochen werden.  Mikl-Leitner reiste diese Woche in den Kosovo und nach Serbien, um das aktuelle Problem des massenhaften Flüchtlingsansturms aus dem Kosovo zu stoppen.

"Der Blitzbesuch meines kosovarischen Kollegens zeigt, dass wir gemeinsame Interessen haben. Nämlich die Massenauswanderung zu stoppen", sagte Mikl-Leitner in einer Aussendung des Innenministeriums.

Bis zu 1.000 Personen verlassen täglich den Kosovo und reisen über Serbien in die EU, vorwiegend nach Österreich und Deutschland ein. Alleine in den vergangenen Monaten sollen es über 50.000 gewesen sein. Eine Chance auf Asyl haben sie in Österreich allerdings nicht, da der Kosovo hierzulande als sicheres Drittland gilt. Viele der illegal eingewanderten glauben, dass sie in Österreich hohe Geld-Prämien für ihre Rückkehr in die Heimat bekommen würden.

KOSMO-Redaktion

Mikl-Leitner in Kosovo und Serbien: Massenauswanderung stoppen

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