POLITIK 01.04.2015

Überraschend: Strache tritt zum Islam über

© hcstrache.at
Der FPÖ-Chef erkennt das Potenzial der muslimischen Wähler und entscheidet, den islamischen Glauben anzunehmen. Lässt sich der Politiker nun auch beschneiden?


Der FPÖ-Vorsitzende überraschte heute mit einer Presseaussendung an österreichische Medien: „Muslimische Mitbürger sind ein unverzichtbarer Teil von Österreich. Der Islam ist die Religion des Friedens und der Zukunft. Aus diesem Grund habe ich entschieden, Muslim zu werden“, so Strache, der gleichzeitig bereute, die Daham-statt-Islam-Plakate verbreitet zu haben: „Ich befand mich damals unter einem schlechten Einfluss mancher islamfeindlicher Berater. Diesen Fehler möchte ich mit diesem Schritt endgültig berichtigen“, sagt der Chef der stärksten Oppositionspartei Österreichs.

K.O. statt H.C.

Heinz Christian Strache hat Karim Omar als seinen muslimischen Zweitnamen gewählt. „Ich werde nun darauf beharren, dass mich meine Fans K.O. Strache nennen. Damit stehe ich meinen muslimischen Mitstreitern näher“, sagt Strache.

Für Insider kommt Straches Schritt nicht überraschend: "Seine Besessenheit mit dem Islam dauert nun schon einige Jahre", sagte ein enger Vertrauter des FPÖ-Chefs. "Ich glaube, er hat seine religiösen Neigungen lange verleugnet."

Gemischte Reaktionen

In der Partei sind die Reaktionen geteilt: Während Andreas Mölzer seinen umgehenden Parteiaustritt bekanntgab ("Der Haider hätte so etwas nie gemacht"), gab Johann Gudenus an, darüber nachzudenken, ebenfalls zu konvertieren. Der iranischstämmige Rapper Nazar kommentierte die Nachricht per Twitter folgendermaßen: "Er mag zwar jetzt ein Muslim sein, aber er bleibt immer noch ein Hurensohn."

Ob und wann sich der FPÖ-Chef beschneiden lässt, bleibt noch offen.*

KOSMO-Redaktion

*Diese Meldung hat satirischen Charakter. Wir wünschen Ihnen einen schönen 1. April!

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