INTEGRATION 17.06.2015

Überqualifiziert: Frauen und Migranten am stärksten betroffen

© istockphoto.com
Zwischen zehn und 15 Prozent aller österreichischen Arbeitnehmer sind für ihren Job überqualifiziert.

Das bestätigte das Meinungsforschungsinstitut SORA in einem Bericht gegenüber orf.at. Am stärksten betroffen sind Frauen und junge Akademiker, gefolgt von Menschen mit Migrationshintergrund. Viele übernehmen Jobs, die unterhalb ihrer Qualifikation liegen, um nicht arbeitslos zu sein, was zu einer Dequalifizierung führen kann – vorhandene Qualifizierungen werden weniger genutzt oder entwertet.

Schlechte Aufstiegschancen

Seit einigen Jahren betrifft das Problem immer mehr junge Akademikerinnen und Akademiker, die es häufig nicht schaffen, aus atypischen Beschäftigungsverhältnissen wie Praktika herauszukommen, bestätigte Daniel Schönherr von SORA. Während die Zahl der Hochqualifizierten wächst, steige der Bedarf am Arbeitsmarkt nicht im selben Maß. SORA spricht ebenso von schlechten Aufstiegschancen für Frauen, die trotz entsprechender Qualifikationen bei Beförderungen übergangen werden.

KOSMO-Redaktion

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