PANORAMA 15.09.2014

Wiener Syrien-Mädchen wahrscheinlich tot

© zVg.
Eines der beiden bosnischstämmigen Mädchen, die im April dieses Jahres aus Wien in den Krieg nach Syrien gingen, könnte nach neuesten Gerüchten umgekommen sein.


Das Schicksal der beiden bosnischstämmigen Mädchen Samra K. und Sabina S. (beide 16 Jahre alt), die im April dieses Jahres aus Wien nach Syrien aufbrachen, um an dem Bürgerkrieg teilzunehmen, beschäftigte die Medien über mehrere Wochen (siehe KOSMO-Bericht). Nun tauchten neue Gerüchte auf, wonach eine der beiden Mädchen nicht mehr am Leben ist. Laut einem Bericht der Salzburger Nachrichten soll das Österreichische Innenministerium diese Information zwar nicht bestätigt haben, jedoch habe es die Eltern informiert, dass ihre Tochter tot sein könnte.

Die beiden Mädchen sollen vor ihrer Entscheidung, sich am Krieg in Syrien zu beteiligen, in einer Moschee im zweiten Wiener Gemeindebezirk verkehrt haben. Bevor sie über die Türkei nach Syrien reisten schrieben die beiden Mädchen einen Abschiedsbrief mit den Worten: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir gehen nach Syrien, kämpfen für den Islam. Wir sehen uns im Paradies.“

Trotz sofort eingeschalteter Fahndung der österreichischen und türkischen Behörden konnten die Mädchen nicht gefunden werden. Nach ihrer Ankunft in Syrien hatten sie sich noch einige Male über soziale Netzwerke gemeldet.

KOSMO-Redaktion

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