PEGIDA 03.02.2015

Wien: Misserfolg für ersten Pegida-Aufmarsch

© zVg.
Bei der ersten Kundgebung von Pegida in Wien kam es gestern Abend zur Konfrontation zwischen Pegida-Anhängern und Gegnern. Die Polizei konnte gröbere Ausschreitungen verhindern.


Der erste „Spaziergang“ des österreichischen Ablegers von Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) verlief alles andere als erfolgreich. Die rechtspopulistische Bewegung, die in deutschen Städten bis zu 20.000 Anhänger auf die Straßen brachte, schaffte es in Wien gerade einmal 300 zu mobilisieren.
Bei der zeitgleich angesetzten Gegen-Demo waren laut unterschiedlichen Quellen bis zu 5.000 Teilnehmer anwesend.

Weitere Demos angekündigt

Einige der Gegendemonstranten verließen die vorgesehene Marschroute und blockierten die Zugänge zur Freyung, wo sich die Pegida-Anhänger versammelten. Gegen 18:45 kam es schließlich zu einer Konfrontation von Pegida-Angängern und ca. 200 Pegida-Gegnern auf der Freyung. Gegen 20 Uhr wurde die Versammlung von der Polizei aufgelöst. Es wird von einer Festnahme und mehreren Identitätsfeststellungen berichtet.

Die Organisatoren der Pegisa-Kundgebung weigern sich von einem Misserfolg zu sprechen."Das ist keine Niederlage", sagte Pegida-Wien-Sprecher Georg Immanuel Nagel gegenüber der APA und kündigte eine weitere Veranstaltung in der kommenden Woche an.

KOSMO-Redaktion

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