WIRTSCHAFT 17.11.2014

Wien: Konferenz über Zukunft Bosniens

© zVg.
Bei einer Konferenz in Wien diskutieren Experten über die Ursachen und Auswege aus der anhaltenden Wirtschaftskrise in Bosnien-Herzegowina.


Die wirtschaftliche Situation in Bosnien-Herzegowina ist seit vielen Jahren prekär. Mehr als eine halbe Million Menschen sind arbeitslos, ca. 600.000 leben an der Armutsgrenze. Unter den Jungen beträgt die Arbeitslosenrate über 50 Prozent und ist die höchste der Region, während qualifizierte junge Menschen ins Ausland abwandern. Das Außenhandelsdefizit beträgt 34 Prozent des Bruttonationalprodukts und steigt weiter. Die EU-Perspektive bleibt weiterhin eine weit entfernte Hoffnung.

Bei der Konferenz  „Die langanhaltende Wirtschaftskrise in BiH – Ursachen und Auswege“ soll mit hochkarätigen Gästen über die Perspektiven des Landes diskutiert werden. Organisiert wird das Treffen am 21. November von der Gesellschaft Bosnischer Akademiker in Österreich und der Diplomatischen Akademie Wien, bei der die Veranstaltung abgehalten wird.

Experten und Diplomaten aus der Region

Zu den am Podium vertretenen Gästen gehören Sedžad Milanović, Wirtschaftsminister im Kanton Zentralbosnien, Hasan Sehović, Präsident der World Disapora Association of BiH, Ahmet Kemal Baysak, Konsul von Bosnien-Herzegowina in der Türkei und weitere Experten aus der Region.

Außerdem eingeladen sind Tanja Milašinović-Martinović, die Botschafterin Bosnien-Herzegowinas in Österreich, sowie Pero Janković, Botschafter der Republik Serbien in Österreich, Donatus Köck, ehemaliger österreichischer Botschafter in Bosnien-Herzegowina, und Gordan Bakota, Botschafter der Republik Kroatien in Österreich.

KOSMO-Redaktion

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