BALKAN 23.09.2014

Wie viel verdient man am Westbalkan?

© zVg.
Das Lohnniveau in den Ländern des Westbalkan zeigt starke Unterschiede auf. Am meisten verdient man in Slowenien, am wenigsten in Mazedonien.


Mit einem durchschnittlichen Monatslohn von 1.002,75 Euro sind die Slowenen die Spitzenverdiener im Raum des ehemaligen Jugoslawien bzw. am Westbalkan - Mazedonien bildet mit 352,47 Euro das Schlusslicht. Diese Angaben veröffentlichte die türkische Nachrichtenagentur Andalou Agency (AA) in einer Analyse über die Lohnstruktur in den Ländern des Westbalkan. Die Zahlen wurden aus den offiziellen statistischen Angaben der untersuchten Staaten bezogen.

Das zweithöchste Lohnniveau haben demnach die Arbeitnehmer in Kroatien. Hier beträgt das durchschnittliche Monatsgehalt 728,92 Euro. Damit ist Kroatien neben Slowenien das einzige Land der Region, dessen Löhne über 500 Euro liegen.

Weit unter EU-Niveau

Von den Staaten des Westbalkan, die sich gerade um einen EU-Beitritt bemühen, hat Montenegro das höchste Lohnniveau. Der durchschnittliche Monatslohn beträgt dort 473 Euro.  Das einzige andere Land, dessen Durchschnittsgehalt über 400 Euro liegt, ist Bosnien-Herzegowina, dessen arbeitende Bürger durchschnittliche 423,87 Euro verdienen.

Der Lohndurchschnitt in Serbien liegt bei 381,26 Euro, in Albanien bei 377,84 Euro und in Mazedonien bei 352,47 Euro. Im Fall des Kosovo wurden widersprüchliche Statistiken gefunden: Die Angaben reichen dabei von 441 Euro bis 368 Euro. Gleichzeitig weist die Andalou Agency darauf hin, dass das Kosovo im Jahr 2011 mit einem Durchschnittslohn von 170 Euro angegeben war.

KOSMO-Redaktion

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