EUROPÄISCHE UNION 03.06.2014

Westbalkan-Konferenz in Wien

© zVg.
Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) trifft sich auf der Westbalkan-Konferenz mit Amtskollegen aus zehn Balkan-Staaten sowie Vertretern von EU und Weltbank.


Bei der zweitägigen Konferenz in der Wiener Hofburg soll über die EU-Perspektiven der Länder der Westbalkan diskutiert werden. Eingeladen sind die Außenminister von Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Mazedonien, Serbien und Kosovo sowie ihre Amtskollegen aus Slowenien, Griechenland, Kroatien, Bulgarien, der Slowakei sowie Italien zu. Ebenfalls anwesend sind die kroatischen Außenministerin Vesna Pusić und der slowenische Außenminister Karl Erjavec.

Ziel der Konferenz ist es, den Ländern des Westbalkan Unterstützung bei Reformen, die Bedingung für einen Beitritt sind, anzubieten. Unter anderem werden auch der für Erweiterung zuständige EU-Kommissar Stefan Füle sowie die Vizepräsidentin der Weltbank, Laura Tuck, erwartet.

Mit der Konferenz soll laut einem Sprecher des Außenministers „die Rolle Österreichs als Anwalt und konsequenter Unterstützer der EU-Perspektive der Westbalkanstaaten“ unterstrichen werden. Österreich gehöre zu den wichtigsten Investoren am Westbalkan und habe ein großes Interesse an Stabilität in der Region, heißt es aus dem Außenministerium.

KOSMO-Redaktion

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