INTEGRATION 22.10.2013

Videodolmetsch im Krankenhaus

© AKH Linz
Neues Videodolmetsch-System im AKH Linz gestartet. Das Projekt soll die Kommunikation verbessern und die Patientensicherheit erhöhen.


Sprachprobleme im Alltag können unangenehm sein, im Krankenhaus können sie lebensbedrohliche Folgen haben. Spricht ein Patient nicht ausreichend gut Deutsch, um sich zu verständigen, wird oftmals ein Familienmitglied oder das Kind zu Hilfe gezogen oder ein Dolmetscher verständigt. Das Warten auf die Ankunft des Übersetzers ist in vielen Fällen mehr als riskant.

Seit wenigen Tagen steht in der Notaufnahme des Linzer AKHs ein Bildschirm, der direkt mit einem Dolmetsch-Institut verbunden ist. Binnen zwei Minuten kann auf diese Art ein Übersetzter für verschiedene Sprachen erreicht werden.


Video-Direktleitung in elf Spitälern

Die Dolmetscher sind speziell für den medizinischen Bereich geschult und können täglich von 6 bis 22 Uhr erreicht werden. Übersetzt wird in Türkisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch so wie in die Gebärdensprache

Österreichweit wird das System schon von elf Spitälern genutzt und setz sich zum Ziel, die Kommunikation mit Patienten zu erleichtern und die Patientensicherheit fördern. Die Initiatoren sind die Plattform für Patientensicherheit, gemeinsam mit der Uni Wien und dem Gesundheitsministerium. Auch eine Ausweitung auf niedergelassene Ärzte ist geplant.

KOSMO-Redaktion

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