STRAFE 09.04.2015

Kroatien wegen Ustaša-Gruß mit Geisterspiel bestraft

Die kroatische Fußballnationalmannschaft wird ihr nächstes Heimspiel in der EM-Qualifikation gegen Italien ohne Zuschauer bestreiten müssen. Die UEFA-Disziplinarkomission zeigt keine Gnade und bestraft den kroatischen Verband zusätzlich noch mit einer Strafe von 50.000 Euro.

Grund ist das Verhalten der kroatischen Fans beim letzten EM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen (5:1), als einige Hooligans von der Tribüne immer wieder Feuerwerkskörper ins Stadion warfen. Vor allem aber werden die kroatischen Fans für den umstrittenen Gruß "Za dom spremni" (Für die Heimat bereit) bestraft, der der faschistischen Ustaša-Bewegung zugeordnet wird.

Geschockte Öffentlichkeit

Dass die "Vatreni" (Feurigen) am 12. Juni gegen Italien vor leeren Tribünen spielen werden, schockt nicht nur die kroatische Öffentlichkeit, sondern vor allem Verbandspräsident Davor Šuker. Der Kroatische Fußballverbands hat bereits mehrmals Probleme mit Fans wegen rassistischen Zurufen gehabt. Ebenso musste der ehemalige Nationalspieler Josip Šimunić letztes Jahr die WM in Brasilien verpassen, weil er sich nach dem Island-Spiel mit dem faschistischen Ustaša-Gruß an seine Fans wandte.

KOSMO-Redaktion

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