PANORAMA 22.04.2014

Syrien-Mädchen: Geheimdienst ortet Handy-Signal

Seit dem 10. April gelten zwei junge Wienerinnen bosniakischer Herkunft als vermisst. Nun hat der türkische Geheimdienst eines ihrer Mobiltelefone in Nordsyrien geortet.

Samra Kešinović (16) und Sabina Selimović (15) haben am 10. April ihr Zuhause in Wien verlassen (siehe KOSMO-Bericht) und sind Berichten zufolge nach Syrien gereist, um dort auf der Seite der Aufständischen zu kämpfen. Seitdem gelten beide Wienerinnen als vermisst. Nun hat sich der türkische Geheimdienst, der zusammen mit dem Interpol nach den zwei minderjährigen österreichischen Staatsbürgerinnen sucht, zu Wort gemeldet. Wie die türkische Tageszeitung Hürriyet schreibt, hat der Geheimdienst ein Mobiltelefon-Signal der beiden Mädchen in Nordsyrien geortet.

Hochzeit in Syrien

Im  Facebook kursieren weiterhin Botschaften der beiden Mädchen. So haben Samra und Sabina dort bereits angekündigt, heiraten zu wollen. Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, sollen sich die beiden Minderjährigen bereits in einem syrischen Trainingscamp befinden. „Wir leben in Häusern, die eure Vorstellungen übertreffen, wir haben hier alles, wir leben voller Stolz“, soll eines der Mädchen im Facebook geschrieben haben. Die Familien der vermissten 15- und 16-Jährigen bezweifeln jedoch die Echtheit dieser Botschaften.

KOSMO-Redaktion

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