POLITIK 12.06.2015

Strache als „Österreichs Šešelj“

© zVg.
Die serbische Tageszeitung Blic vergilch FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache mit Serbiens Ultranationalisten und mutmaßlichen Kriegsverbrecher Vojislav Šešelj.

Das intensive Werben um Wähler mit serbischen Wurzeln scheint sich gelohnt zu haben. Nun „adeln“ Serbiens Medien den FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache mit einem eher zweifelhaften Vergleich. In einem Artikel mit dem Titel „‚Österreichs Šešelj‘ liebt Dodik und Ceca“, („‚Austrijski Šešelj‘ voli Dodika i Cecu“) wird Strache mit Serbiens Ultranationalisten und mutmaßlichen Kriegsverbrecher Vojislav Šešelj (siehe KOSMO-Bericht) verglichen.

Brojanica-Sammlung und Islamophobie

In dem Artikel wird Straches Sammlung serbisch-orthodoxer Gebetsbänder, seine Liebe zur Musik der Arkan-Witwe Ceca und seine Verehrung für Milorad Dodik, den Präsidenten der Republika Srpska, hervorgehoben. Das Blatt schreibt auch, dass Strache bekannt sei für seine skandalträchtigen Aussagen über Muslime und Juden und seine xenophoben Kampagnen.

Mit den politischen Fakten nehmen es die Kollegen von Blic allerdings nicht ganz so genau: An einer Stelle wird behauptet, Straches FPÖ sei nach ihren Wahlerfolgen im Burgenland und der Steiermark zur stärksten Partei im Lande geworden.

KOSMO-Redaktion

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