HOCHWASSER 23.05.2014

Seuchengefahr: Kaum Mittel zur Tierverbrennung in Bosnien

© zVg.
Bosnien-Herzegowina hat nur zwei Tierverbrennungsanlagen, um tausende von Tierkadavern zu entsorgen. Gestern wurden 1.600 Tonnen Tierkadaver in Verbrennungsanlagen nach Serbien transportiert.


In den Tagen nach der der akuten Hochwasserkatastrophe werden die hygienischen Zustände zum akuten Problem. Das Sicherheitsministerium Bosnien-Herzegowinas und die föderale Direktion für Zivilschutz bestätigten, dass es im Land nur zwei Tierverbrennungsanalgen kleiner und mittlerer Kapazität gibt. Hier können lediglich kleinere Tiere wie Hühner, Schafe, Ziegen und Hunde verbrannt werden. Eine Möglichkeit ist es, größere Tierkadaver in Verbrennungsanlagen in Serbien zu transportieren. In einer ersten Aktion wurden gestern 1.600 Tonnen toter Tiere aus dem Ort Brčko nach Serbien gebracht.

Während des Hochwassers sind tausende Kühe und Pferde in den Fluten ertrunken. Bereits vor Tagen wurde vor der Verunreinigung des Grundwassers und dem Ausbrechen  von Seuchen gewarnt (siehe KOSMO-Bericht). Aktuell wird von einer prekären hygienischen Situation berichtet. Verantwortlich ist der starke Temperaturanstieg nach dem Ende der Regenfälle.

KOSMO-Redaktion

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