POLITIK 28.03.2014

Serbischer Präsident in Wien

© Carina Karlovits/HBF
Neben den bilateralen Beziehungen war auch die aktuelle Krim-Krise ein Thema der Gespräche zwischen Tomislav Nikolić und Heinz Fischer in Wien.


Bei dem Besuch des serbischen Präsidenten Tomislav Nikolić bei seinem österreichischen Amtskollegen Heinz Fischer in Wien wurde auch die aktuelle Situation in der Ukraine zum Thema. Beide warnten vor leichtfertigen Sanktionen gegenüber Russland, das eine Abspaltung der Krim von der Ukraine vorangetrieben hatte.

"Sanktionen sind ein scharfes Instrument, mit dem man sehr vorsichtig umgehen und das man sich gut überlegen muss", sagte Heinz Fischer in einem gemeinsamen Pressegespräch. Auch Nikolić warnte vor Strafmaßnahmen und wies auf die Bedeutung Russlands als Wirtschaftspartner für Serbien hin. Nikolić verglich aktuellen Krim-Krise mit der Abspaltung des Kosovo von Serbien und betonte, dass das Völkerrecht nicht nur von Fall gelten dürfe sondern klare Regeln brauche.

Fischer und Nikolić unterstrichen das gute Verhältnis zwischen Serbien und Österreich. Zudem lud Nikolić seinen Amtskollegen zu einem Besuch nach Belgrad ein, wo man gemeinsam des Ausbruchs des ersten Weltkriegs vor 100 Jahren gedenken will.


KOSMO-Redaktion

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