CHRONIK 15.12.2014

Serbische und russische Gräber geschändet

© zVg.
Mehr als 76 Gräber wurden in der serbisch- und russisch-orthodoxen Abteilung eines Friedhofs in Sydney verwüstet.


Die Tat ereignete sich in der Nacht vor dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Petro Poroshenko am 12. Dezember in Australien. Unbekannte Täter waren spät nachts auf den Friedhof Rockwood Cemetry in Sydney eingedrungen und hatten Grabsteine zertrümmert und aus ihrer Verankerung gerissen sowie Blumenschmuck und Vasen zerstört.

Kritik an der Polizei


„Es gibt keine Hinweise auf rassistische oder religiöse Motive hinter diesem Fall“, heißt es offiziell von Seiten der örtlichen Polizei. In zahlreichen Online-Medien und Foren wurde diese Aussage stark kritisiert: „Wenn Nazis jüdische Gräber verwüsten spricht man von einem rassistischen Verbrechen. Wenn aber dieselben Nazis russische und serbische Gräber zerstören, soll das anscheinend nichts mit Rassismus zu tun haben“, heißt es in einem australischen Blog.

Die Tat wurde auch von australischen Migrantenvereinen, wie der Australian Federation of Ukrainian Organizations  kritisiert, die eine Ermittlung auf höchster Ebene fordern.

KOSMO-Redaktion

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