PANORAMA 06.05.2015

Serbisch-orthodoxe Kirche verdient Millionen mit Wein und Tourismus

Die Serbisch-orthodoxe Kirche verdient jährlich 140 Millionen Euro mit Investionen, die keinen religiösen Charakter haben.

Laut einem Bericht der serbischen Tageszeitung Blic, hat die Serbisch-orthodoxe Kirche vor allem im Tourismus von Montenegro große Gewinne. Im bekannten Touristenort Budva hat die Kirche zwei Wohnhäuser bauen lassen, ebenso das Hotel „Podostrog“, wie die Olivenöl-Fabrik im Ort Reževci. Der serbisch-orthodoxe Mitropolit von Montenegro Amfilohije Radović bestätigte auf Anfrage von Blic zahlreiche Investitionen, mit denen die serbisch-orthodoxe Kirche sehr gutes Geld macht.

"Nichts zu verheimlichen"

„Wir haben nichts zu verheimlichen. Wir bauen Hotels und Wohnungen, feiern unseren Gott und helfen unserem Volk“, sagte Radović.

Im Unterschied zu Radović wollten die restlichen hohen Kirchenträger das Geschäft mit dem Weinbau und dem Tourismus nicht kommentieren. Bekannt ist aber, dass Erzbischof Grigorije Besitzer des Hotelunternehmens „Platani“ und der Weinfabrik in Tvrdoš ist. Diese produziert jährlich 200.000 Flaschen Wein.

KOSMO-Redaktion

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