PANORAMA 11.12.2013

Serbiens Präsident teilt Instagram-Foto mit Obama

© Instagram
Auf dem gestrigen Begräbnis des südafrikanischen Freiheitskämpfers und Staatsmannes Nelson Mandela gaben sich die anwesenden Gäste aus der internationalen Politik ein zum Teil fröhliches Stelldichein.


Selbst staatstragende Politiker können der Chance nicht widerstehen, sich mit anderen prominenten Persönlichkeiten zu fotografieren und die Fotos in sozialen Netzen zu teilen. Zusätzlich von den Bildern von Fernsehkameras und Pressefotografen gingen bei der gestrigen Trauerfeier des kürzlich verstorbenen Nelson Mandela zahlreiche „Selfies“ prominenter politischer Persönlichkeiten durch das Netz. Mit Selfi bezeichnet man eine momentan sehr angesagte Form des Selbstportraits mit dem Smartphone, das in sozialen Netzwerken geteilt wird.

Obamas umstrittenes Selfie mit der dänischen Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt und dem britischen David Cameron Premierminister bei dem Begräbnis ging schon durch die internationalen Medien und wird vielfach als pietätlos empfunden.

Auch Serbiens Staatspräsident Tomislav Nikolić folgte dem prominenten Beispiel. Gestern postete er ein freundschaftliches Foto mit Barack Obama und seiner Frau Michelle. Im beigefügten Text erklärte er, dass er mit Präsident Obama über die Bedeutung eines konstruktiven Dialogs zwischen Belgrad und Priština gesprochen habe.

Österreichs Repräsentanten glänzten bei dem Ereignis übrigens mit Abwesenheit. Sowohl dem Bundespräsidenten Heinz Fischer als auch der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und dem Bundesratspräsidenten Reinhard Todt waren andere Termine dazwischen gekommen.

KOSMO-Redaktion

Instagram-Link: Tomislav Nikolić

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