POLITIK 25.02.2015

Serbien bekommt eine Milliarde Euro vom IWF

© zVg.
Im Gegenzug für den Kredit in Höhe von einer Milliarde Euro werden zahlreiche Reformen in Serbien gefordert.


Der Kredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist an die Umsetzung eines Wirtschaftsprogramms geknüpft, welches den Abbau des Budgetdefizits, eine Reform des öffentlichen Bereichs und einen Schuldenstopp vorsieht. Das Budgetdefizit soll bis 2017 um 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro verringert werden. Das entspricht 4,25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.  Derzeit liegt das Defizit bei über sieben Prozent.

Serbiens Premierminister Aleksandar Vucic sagte, er sei stolz auf die Anerkennung, welche Serbien für seine schwierigen Maßnahmen erhalten habe. Seine Regierung hatte harte Reformen, wie die Senkung der Löhne im öffentlichen Bereich um 23 Prozent, durchgesetzt. Derzeit wird an der Privatisierung zahlreicher staatlicher Unternehmen gearbeitet (siehe KOSMO-Bericht) .

KOSMO-Redaktion

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