TERROR 18.03.2015

Serben im IS-Krankenhaus: „Uns geht es gut“

© zVg.
In der Stadt Sirtu in Libyen sind sieben Serben als medizinisches Personal in einem Krankenhaus beschäftigt, das mittlerweile von den Terroreinheiten des sogenannten „Islamischen Staates“ kontrolliert wird.


Widersprüchliche Meldungen gibt es über sieben Ärze aus Serbien, die sich in einem von der IS kontrollierten Krankenhaus in Libyen befinden und als Geiseln genommen sein sollen (siehe KOSMO-Bericht). Wie serbische Medien nun berichten, sind die serbischen Ärze nicht als Geiseln dort.

Gordana Ćurčić (59), eine Hebamme aus Belgrad, berichtete in der serbischen Tageszeitung Blic über die Situation des medizinischen Personals. Die Frau steht mit ihrem Ehemann in Serbien in regelmäßigem Kontakt und berichtet, dass des den serbischen Ärzten gut gehe und sie in Sicherheit sei. Sie werden sogar als besonders kompetente Mediziner gesehen und „gut behandelt“.

Marko Stojanović (siehe Foto), einer der Ärzte aus dem Ibn-Sina-Spital, meldete sich in den Medien in Serbien zu Wort. Auf die Frage, ob er auch verletzte IS-Terroristen versorge, sagte der Arzt, der in dem Krankenhaus arbeitet: „Das sind alles Menschen. Solange ich nicht sehe, welche Fahne sie tragen, habe ich keine Probleme.“

KOSMO-Redaktion

Bosnien liefert Munition gegen IS

Bosnien: ISIS-Flaggen im Salafistendorf

Serbische Ärzte vom IS entführt

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe als PDF zum Nachlesen

COVER STORY:
Österreichs Beschützer
INTERVIEW:
Rap-Legende Juice
REPORTAGE:
Teure Geburstage

Zusendung

Lassen Sie sich KOSMO bequem nach Hause zusenden! Versandkostenbeitrag nur 11,- EUR (10 Ausgaben).
Zum Bestellformular

Facebook