SENIOREN 09.07.2014

Seniorenheime für Nicht EU-Bürger

© zVg.
In Salzburg werden künftig auch Drittstaatsangehörige in städtischen Seniorenheimen aufgenommen.


Im November 2009 wurde in Salzburg der Beschluss gefällt, dass alle Salzburger, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen bzw. nicht aus dem EU-Raum kommen nicht in städtischen Seniorenwohnhäusern aufgenommen werden.
Eine Härtefall-Abminderung konnte in lediglich vier Einzelfällen von Drittstaatsangehörigen aus den USA, dem Kosovo, Serbien und Bosnien angewendet werden.

Diese Richtlinien werden nun mit der Stimmenmehrheit von SPÖ, Bürgerliste und Neos verändert. Wie in Wien, sollen künftig auch Drittstaatsangehörige in städtischen Seniorenheimen aufgenommen werden. Einzige Voraussetzung: sie verfügen über eine Daueraufenthaltsbewilligung. Wie alle Anwärter auf einen Pflegeplatz müssen aber auch die

Nicht-EU-Bürger älter als 60 Jahre, Pflegegeldbezieher und seit mindestens zwei Jahren in Salzburg gemeldet sein.
Morgen wird die Änderung im Sozialausschuss behandelt, ÖVP und FPÖ kündigen jedoch Gegenstimmen an. "Es kann nicht sein, dass man Drittstaatsangehörige hineinlässt. Wenn jemand schon lange in Österreich lebt, kann er auch die Staatsbürgerschaft erwerben“, kritisiert FP-Gemeinderat Andreas Schöppl.

KOSMO-Redaktion

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