12.05.2015

Schule als Ort des Zusammenlebens

© Österr. Integrationsfonds
Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe "Integration im Zentrum" des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) wurde gestern über den Zusammenhalt in den Schulen diskutiert. Eingeladen wurden Expertinnen und Experten aus dem Wiener Bildungswesen.


Es diskutierten Renate Kammer (Direktorin der VS Darwingasse), Ana Dramac (Schulmediatorin im Verein Mediation together Wien), Ursula Fatima Kowanda-Yassin (Lehrmat für islamische Religion an Pflichtschulen), Ercan Nik (Kinder- und Jugendanwalt) und Lisa Fellhofer (ÖIF). Laut letzter Statistik des ÖIF hatten im Schuljahr 2012/2013 rund 45 Prozent aller Wiener Schüler eine andere Umgangssprache als Deutsch. Nichtsdestotrotz fühlen sich sogar 90 Prozent der jugendlichen Migranten in Österreich völlig oder eher heimisch. Die Volksschuldirektorin Renate Kammer betonte deshalb: „Zusammenhalt innerhalb der Schule funktioniert nur dann, wenn die Lehrer/innen ihr Engagement und ihre volle Kraft dahinter stellen.“ Ercan Nik Nafs, Wiener Kinder- und Jugendanwalt, setzt sich zudem dafür ein, dass „die Lebenswelten der Eltern und Lehrer/innen zusammengeführt werden müssen, damit die Interessen der Kinder und Jugendlichen gewahrt werden.“

„Integration im Zentrum“ ist eine neue Veranstaltungsreihe des ÖIF, bei der aktuelle Themen aus dem Bereich Integration und Migration von Expert/innen diskutiert werden.

KOSMO-Redaktion

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