INTERVIEW 20.06.2014

„Schönheit ist nicht alles!“

© Kosmas Pavlos
Mario Lončarski (23), ein Wiener Model serbischer Herkunft, raubt jeder Frau den Atem. Wie sehr sein Aussehen ihm im Alltag hilft und auf welchen Frauentyp er selber abfährt, hat er im Gespräch mit KOSMO verraten.


Mario Lončarski ist in Wien geboren und aufgewachsen, ein Jahr nachdem seine Eltern nach Wien gezogen waren. Die Tür zur Welt der Mode hat ihm seine Schwester geöffnet, und seitdem arbeitet er erfolgreich an seiner Karriere als Model.

KOSMO: Es klingt immer außergewöhnlich, wenn ein Mann in der Welt der Mode und Schönheit ist. Wie kommst du zu deinem Job?


Ja, das ist auch eine außergewöhnliche Geschichte. Eigentlich hat meine Schwester den ersten Schritt gemacht und sich bei einem Model-Contest beworben. Ich bin damals nur mitgegangen und hab ihr bei dem Casting zugesehen. Vor Ort hat man mich dann auch überredet mitzumachen und so kam ich überraschend in das Finale, gewann den Contest und habe den Vertrag bei „Wiener Models“ bekommen. So hat alles angefangen.

Hast du eine Schule oder einen Kurs für deinen Job abgeschlossen?

Ich habe zahlreiche Shootings gemacht, an die ich mich am Anfang zunächst gewöhnen musste. Es war, sozusagen, ein Sprung in das kalte Wasser! Aber nach einigen Test–Shootings wusste ich schon wie ich es mache.

Wie sehr hilft dir dein attraktives Äußeres im Alltag?


Es ist schwer zu sagen. Ehrlich gesagt, merke ich nicht viel. Ab und zu merke ich schon Blicke, im Clubs oder Freibädern…Aber das passiert mir ja selber auch gelegentlich (lacht).

Es liegt in der Natur deiner Arbeit, dass deine Kolleginnen Models sind. Wie kannst du diesem Maß an Schönheit in deiner Umgebung widerstehen?


Schönheit ist nicht alles. Ich finde, dass eine Person selber dazu beitragen kann, um z.B. attraktiv zu wirken.

Als Model ist dir Ästhetik sicher wichtig. Was ist dein Frauentyp?


Schöne Augen sind sehr wichtig und die Größe sollte auch passen. Viele glauben, dass ich ausschließlich auf Models stehe, aber das stimmt so nicht.

Du stammst aus Serbien. Wann sind deine Eltern nach Wien gekommen?


Ich bin ein paar Monate, nachdem mein Eltern aus Serbien nach Wien gezogen sind, auf die Welt gekommen und hier bin ich auch aufgewachsen. Nach wie vor spreche ich Serbisch mit ihnen und bin sehr stolz darauf!

Als Model legst du sicher großen Wert auf deinen Stil. Wer hat deiner Meinung nach mehr Stil: die Österreicher oder die Serben?

Ich finde beide haben einen eigenen Stil, und diese kann man auch schwer vergleichen. In Österreich sieht man, glaube ich, eine größere Variation von Stilen, was ich persönlich interessanter finde. In Österreich gibt es – wenn es um die Verschiedenheit der Stile geht – mehr Freiheiten und mehr Vielfalt.

Dein Aussehen verlangt bestimmt einiges an Verzicht. Wie ernährst du dich an einem typischen Tag?

Sehr ausgewogen! Es gibt nichts, was mir nicht schmeckt und verzichten tu ich auch auf gar nichts. Das heißt aber nicht, dass ich ungesund esse! Ich achte sehr darauf, was ich zu mir nehme und drücke manchmal auch mal ein Auge zu (lacht).

Viele Männer beneiden dich bestimmt um dein Aussehen. Kannst du einen Rat geben oder ein Geheimnis verraten?

Mein erster Tipp wäre Selbstvertrauen und Authentizität. Die Persönlichkeit spielt eine große Rolle und man sollte sein Aussehen so ausrichten, wie es einem selber gut steht. Es ist sicherlich nicht empfehlenswert jedem möglichen Trend nachzulaufen.

Sandra Radovanović / KOSMO

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