SOZIALES 25.06.2013

„Rat auf Draht“ vor dem Aus

© zVg
ORF-Sparpläne gefährden das Weiterbestehen der telefonischen Krisenberatung für Kinder und Jugendliche. Eine Facebook-Initiative versucht „Rat auf Draht“ zu retten.

Kindheit ist nicht immer leicht, das wissen die Mitarbeiter von „147 – Rat auf Draht“. Die telefonische Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen leistet täglich wertvolle Aufklärungsarbeit. Ein Team aus Psychologen, Sozialberatern und Juristen steht den jungen Anrufern bei so schwierigen Themen wie Gewalt in der Familie, Sexualität und Mobbing in der Schule zur Seite. Der telefonische Hilfsdienst besteht bereits seit 1987 und führt jährlich 120.000 Telefonberatungen durch. Täglich werden bis zu 300 Beratungsgespräche durchgeführt. Daneben werden auch Online-Beratungen angeboten. Der ORF hat bisher als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt mehr als die Hälfte der der Kosten des Telefondienstes finanziert.

Facebook-Initiative

Die aktuellen ORF-Sparpläne könnten das Ende für die Jugend-Beratungshotline „Rat auf Draht“ bedeuten. Seit dem Beschluss des ORF-Stiftungsrats  vergangene Woche hat sich eine Facebook-Initiative gebildet, die für die Erhaltung der Kummernummer eintritt. Alleine in den ersten 48 Stunden haben über 1.000 Facebook-Nutzer durch das Klicken auf den „Gefällt mir“-Button ihre Unterstützung für die Initiative erklärt.

Wenn Sie sich mit Ihrer Stimme für die Erhaltung von Rat auf Draht einsetzen wollen, können Sie sich über Facebook beteiligen:

https://www.facebook.com/Rettet147RatAufDraht?fref=ts

KOSMO-Redaktion

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