WIEN 04.02.2015

Pegida in Wien: Polizei ermittelt wegen Wiederbetätigung

© zVg.
Nach der ersten Pediga-Kundgebung am Montag in Wien ermittelt die Polizei wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz.


Die erste Pegida-Kundgebung in Wien war nicht nur ein voller Misserfolg für die Veranstalter (300 Anhänger standen 5.000 Gegnern gegenüber), sie könnte auch rechtliche Konsequenzen für manche der Pegida-Fans haben. Nachdem zahlreiche anwesende Gegendemonstranten und Journalisten über Nazi-Parolen und Hitlergrüße berichteten und diese auch auf Foto und Video dokumentierten, ermittelt nun die Polizei wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz. In Österreich ist jede Betätigung im Sinne das Nazionalsozialismus durch dieses Gesetz verboten.

Die Wiener Polizei gab an, derzeit Video- und Fotomaterial von der Veranstaltung zu sichten und auszuwerten. Tatverdächtige, die sich eines Verstoßes gegen das Verbotsgesetzes strafbar gemacht haben, sollen ausgeforscht werden.

Ein Sprecher des österreichischen Ablegers von Pegida distanzierte sich von den Vorwürfen und kündigte weitere Kundgebungen in Linz an.

KOSMO-Redaktion

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