GLAUBE & RELIGION 10.06.2015

Papst kritisiert Marienerscheinung in Medjugorje

© zVg.
Mit einer Bemerkung über Helleseher und Erscheinungen sorgt der Papst im bosnisch-herzegowinischen Wallfahrtsort Međugorje für Aufregung.

Der Papst machte die Bemühungen mancher Gläubiger um die Anerkennung des Wallfahrtsorts Međugorje (Bosnien-Herzegowina) mit einer aktuellen Aussage zunichte. Međugorje ist bekannt für seine regelmäßigen Marienerscheinung, um die bereits eine florierende Wallfahrtsindustrie entstanden ist. 

„Was sind das für Seher, die voraussagen, dass die Mutter Gottes morgen um 16 Uhr ihre Nachricht übermitteln wird?“, fragte Papst Franziskus bei seiner gestrigen Messe. „Das ist nicht Teil der christlichen Identität. Jesus ist das letzte Wort Gottes und danach gibt es nichts mehr. Die Heilige Mutter Gottes schickt keine Botschaften“, sagte der Heilige Vater.

Bereits bei seinem Besuch in Sarajevo in der vergangenen Woche (siehe KOSMO-Bericht) hatte sich der Papst über die Erscheinungen in Međugorje geäußert. Eine Expertenkommission des Vatikan habe sich bereits über drei Jahre mit dem Fall befasst und werde bald zu einer Entscheidung kommen.

KOSMO-Redaktion

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