POLITIK 03.04.2013

Nordkorea im „Kriegszustand“

© zVg
Der jüngste Konflikt auf der koreanischen Halbinsel hat Mitte dieser Woche einen neuen Höhepunkt erreicht. Am Mittwoch verweigerte der kommunistische Norden den Südkoreanern den Zugang zur gemeinsam betriebenen Wirtschaftszone Kaesong.

Die Regierung in Pjöngjang sieht sich laut eigenen Angaben „im Kriegszustand“ mit Südkorea und seinen Verbündeten aus den USA. Während von den 861 südkoreanischen Arbeitern im Industriekomplex nur wenige aus der Wirtschaftszone ausreisten, kündigte der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Kwan-jin an, die Arbeiter notfalls mit einer Militäraktion zu befreien.

Kaseong liegt auf nordkoreanischem Territorium, wobei 123 südkoreanischen Firmen dort rund 50.000 Arbeiter beschäftigen. Für Nordkorea war die Zone bislang eine der wenigen Möglichkeiten an US-Devisen zu gelangen. Kurz vor der Blockade der Wirtschaftszone hatte das Pentagon die Entsendung zweier Kriegsschiffe in den Westpazifik bekanntgegeben. Der US-Außenminister John Kerry sagte am Dienstag in Washington, die USA seien bereit, „sich selbst und Südkorea zu verteidigen“.

KOSMO-Redaktion

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