PANORAMA 30.09.2014

Nis goes Pjöngjang: Eine Stadt ohne Strom

Wegen nicht gezahlter Rechnungen wurde der drittgrößten serbischen Stadt Niš in der Nacht auf Montag die Straßenbeleuchtung abgedreht.

Zum Abdrehen der Straßenbeleuchtung kam es nachdem die Stadtverwaltung von Niš mehrere Stromrechnungen nicht bezahlt hat. Es ist noch unklar, wie hoch die Schulden der Stadt Niš gegenüber der staatlichen Stromverwaltung sind. „Man hätte auch warten und vorher mit uns verhandeln können. Wir müssen eine Lösung finden“, sagte Vizebürgermeister Ljubivoje Slavković gegenüber der Nachrichtenagentur Tanjug.

Die Nachricht über das Abdrehen der Straßenbeleuchtung überraschte in Serbien viele, da auch große Industriebetriebe, Privathaushalte und staatliche Stellen ihre Stromrechnungen oft nicht begleichen. Aus wirtschaftlichen und sozialen Gründen wurde bisher eher auf Sanktionen verzichtet. Scheinbar soll Niš als Beispiel auch andere abschrecken.

KOSMO-Redaktion

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