GESELLSCHAFT 08.08.2014

Muslime und Juden tagen in Wien

© Daniel Shaked / Muslim Jewish Conference
Eine Woche lang diskutieren Muslime und Juden auf der Muslim Jewish Conference in Wien.


Bereits zum fünften Mal treffen sich auf der Muslim Jewish Conference in Wien Menschen muslimischen und jüdischen Glaubens zum Gespräch. Im Rahmen der gestern gestarteten Konferenz werden 100 Menschen aus 35 Ländern eine Woche lang über Antisemitismus, Islamophopie und ein friedliches Zusammenleben diskutieren. Es werden auch Palästinenser und Israelis bei dem Treffen anwesend sein.

Unter anderem werden die Teilnehmer einen Besuch in Mauthausen sowie in Synagogen und Moscheen in Wien absolvieren. Auf Einladung der Israelitischen Kultusgemeinde wird heute der Wiener Stadttempel besucht.

„Moslems und Juden haben gemeinsame Interessen bei der Sicherstellung religiöser Freiheit hinsichtlich Beschneidung und religiöser Schlachtung, sowie der Bekämpfung von Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und der Hetze gegen Minderheiten“, heißt es in einer Aussendung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.
"Politische Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche nationale Interessen dürfen nicht der Grund sein, "rote Linien" der Hetze zu überschreiten, wie dies gegenwärtig in Europa geschieht", so IKG-Präsident Oskar Deutsch.

KOSMO-Redaktion

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