KULTUR 23.09.2014

Migration und Gefängnis

© zVg.
Auf der WIENWOCHE 2014 setzt man sich mit dem Thema Migration und Gefängnis auseinander.


In europäischen Gefängnissen sind Migrantinnen und Migranten überproportional stark vertreten. Das ist wenig überraschend: Schließlich wird der Zugang von Migranten zum Arbeitsmarkt durch gesetzliche Einschränkungen wie auch rassistische Benachteiligung erschwert und viele Zuwanderer haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Aufgrund schwammiger Vorwürfe der Flucht- und Verdunkelungsgefahr wird auch deutlich häufiger U-Haft für bestimmte Migrantengruppen verhängt wird.

Das Thema Migration und Gefängnis soll am 25. September beim Projekt „Jailbreak! Lieder und Texte zu Einschluss, Ausschluss und Widerstand“ im Rahmen der WIENWOCHE beleuchtet werden. Das Projekt wird von Hor 29 Novembar in Kooperation mit dem european institute for progressive cultural policies (eipcp) und dem Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) im Rahmen der WIENWOCHE 2014 durchgeführt.

Das Projekt soll Auseinandersetzung mit – teilweise staatlich produzierten – Schattenökonomien und staatlicher Repression durch Einschließung und Ausweisung beitragen. Es widmet sich dem Themenkomplex „Migration und Gefängnis“ im Allgemeinen, beschäftigt sich aber in erster Linie mit Migration und Strafvollzug. Künstlerische, wissenschaftliche und aktivistische Zugängen zum Thema „Gefängnis und Migration“ werden in verschiedenen Medien präsentiert. Mit dabei sind Mit Hor 29 Novembar, Jelena Popržan, Selbstlaut, Harri Stojka Trio, DJ Slavooy & Guests u.a.

KOSMO-Redaktion

Jailbreak! Lieder und Texte zu Einschluss, Ausschluss und Widerstand, 25.9.2014, 20 Uhr, Fluc

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