INTEGRATION 01.04.2015

Migranten: doppelt so hohe Armutsgefährdung

© istockphoto.com
Rund ein Drittel der Migranten in Österreich lebt in einem „einkommensschwachen Haushalt“. Sie sind doppelt so häufig armutsgefährdet wie Nicht-Migranten.


Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer (AK) bringt alarmierende Zahlen ans Licht. Im Bericht „Sozial und Wirtschaftsstatistik aktuell“ vom März 2015 werden das Einkommen, die Bildung und die Wohnsituation von Migranten in Wien dargestellt. Demnach sind Menschen mit Migrationshintergrund mit 10 Prozent deutlich höher von Arbeitslosigkeit betroffen als Nicht-Migranten, bei denen die Arbeitslosenquote 4 Prozent beträgt.

Ein Drittel in einkommensschwachen Haushalten

Besonders drastisch sind die Zahlen zur Armutsgefährdung: Rund ein Drittel der Zuwanderer in Österreich lebt in einem „einkommensschwachen Haushalt“. Nur 5 Prozent der Migranten leben in einem „einkommensstarken Haushalt“. Rund 27 Prozent sind von Armut gefährdet. Nicht-Migranten leben im Vergleich nur zu 18 Prozent in „einkommensschwachen Haushalten“ und sind nur zu 14 Prozent von Armut gefährdet.

KOSMO-Redaktion

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