WIRTSCHAFT 31.03.2014

Lidl bis Ende des Jahres in Serbien

© zVg.
Serbien erhofft sich durch eine Liberalisierung des Einzelhandels positive Impulse für die Wirtschaft. Die erste internationale Supermarktkette in Serbien wird der deutsche Discounter Lidl sein.


Laut dem neuen Wirtschaftsgesetz ist der Einzelhandel in Serbien vollständig liberalisiert. Wie Dragovan Milićević, Staatssekretär des Ministeriums für Internationalen Handel und Telekommunikation, in einem Fernsehinterview bestätigte, gibt es keine Beschränkungen mehr für internationale Einzelhandelsketten, die nach Serbien kommen wollen. Die Eröffnung der ersten Filiale der deutschen Discount-Kette Lidl wird bis zum Ende des Jahres erwartet.

Derzeit seien die Umsätze im Einzelhandel aber nicht sehr hoch, sagte der Staatssekretär. Lediglich fünf Milliarden Euro pro Jahr werden in ganz Serbien im Einzelhandel umgesetzt. Gründe dafür sind die schlechte Wirtschaftslage und die niedrigen Löhne. Das Durchschnittsgehalt liegt bei 350 Euro, wobei rund zwei Drittel der Bevölkerung deutlich unter diesem Druchschnitt liegen. Für die Deckung der monatlichen Haushaltsausgaben für Lebensmittel sind häufig eineinhalb Gehälter notwendig, sagte Milićević im Interview.

Von der Zuwanderung neuer Anbieter im Einzelhandel erwartet man sich eine stärkere Konkurrenz auf dem Markt und eine Belebung des Handels.

KOSMO-Redaktion

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