BELGRAD 10.03.2014

„Lassen Sie Tesla in Ruhe!“

© zVg.
Ein Streit über die Verlegung der sterblichen Überreste von Nikola Tesla beschäftigt Belgrad.


Mehr als 37.000 Bürger unterstützen derzeit die Facebook-Seite „Lassen Sie Tesla in Ruhe“ (Ostavite Teslu na miru), die die Bewegung „Retten wir die Wissenschaft“ gegründet haben.

Auslöser für die Facebook-Aktion sind Pläne, die Urne mit den sterblichen Überresten des genialen Wissenschaftlers aus dem Nikola-Tesla-Museum in den Dom des Heiligen Sava in Belgrad zu überführen. Dort soll ein neues Denkmal für den Erfinder aufgestellt werden. Das Abkommen über die Überführung der Urne unterschrieben die Mitglieder der serbischen Regierung, der Stadt Belgrad und der serbisch-orthodoxen Kirche. Daraufhin kam es auch schon zu Protesten unter der Parole „Retten wir Tesla!“ in Belgrad.

Die Facebook-Gruppe hat mittlerweile mehr als 37.000 Anhänger gefunden. Von den Betreibern der Seite heißt es, man befürworte die Aufstellung des Tesla-Denkmals, wolle aber nicht, dass die sterblichen Überreste eines der größten Wissenschaftler der Welt „als religiöse Deko“ verwendet werden. Sie fordern, dass die Urne weiterhin Teil der Sammlung des Nikola-Tesla-Museums bleiben soll.

KOSMO-Redaktion

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