FILM 31.07.2013

LET‘S CEE Filmfestival – Der Blick in den Osten

© zVg
Bereits zum zweiten Mal bringt das LET’S CEE Filmfestival die besten Produktionen aus Zentral- und Osteuropa nach Wien.


Das Kino in Österreich spricht deutsch. Synchronisierte Hollywood-Produktionen füllen die österreichischen Leinwände mit deutsch sprechenden George Clooneys, Tom Cruises und Angelina Jolies. Wenn es etwas anspruchsvoller sein soll, spricht es auch gerne englisch oder französisch im Original. Aber sehr selten hört man polnisch, tschechisch, russisch, rumänisch, serbisch, kroatisch oder bosnisch in österreichischen Kinosälen. 

Die Organisatoren des LET‘S CEE Filmfestivals haben sich vorgenommen das zu ändern. Vom 13. bis zum 21. September sollen Filme aus dem Osten Europas ins Zentrum gerückt werden. Das Festival  findet, nach einer erfolgreichen Erstausgabe im Vorjahr, bereits zum zweiten Mal statt und zeigt heuer über 50 Spielfilme und Dokumentarfilme so wie Kurzfilme aus der Region Zentral- und Osteuropa. Darunter sind zahlreiche Produktionen und Koproduktionen aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien zu finden, wie „Krugovi“ von Srdan Golubović, der heuer auf der Berlinale und auf dem Sundance Filmfestival ausgezeichnet wurde.

Kroatischer Oscar-Preisträger zu Gast

Einen ganz besonderen Gast konnte das Festival mit dem kroatischen Oscar-Preisträger Branko Lustig gewinnen. Der in den USA lebende jüdische Kroate wurde als Produzent von Steven Spielbergs Holocaust-Meisterwerk „Schindlers Liste“ mit dem Oscar ausgezeichnet. Im Rahmen einer Jubiläumsvorstellung wird der Film, der vor genau zwanzig Jahren für Aufsehen sorgte, in Anwesenheit des 81-Jährigen Produzenten und seines Szenenbildners Allan Starski gezeigt.

Ein weiteres Highlight ist die Vorführung des russischen Stummfilmklassikers „Panzerkreuzer Potemkin“ (1925) von Sergei Eisenstein – vertont von der Kultband Russkaja.

Der Eröffnungsfilm des Festivals ist „Eastalgia“ von Regisseurin Daria Onyshchenko, eine serbisch-deutsch-ukrainische Koproduktion mit Karl Markovics in einer Rolle als abgehalfterter serbischer Boxer in München.

Tickets sind ab August im über www.oeticket.com und www.letsceefilmfestival.com erhältlich.

KOSMO-Redaktion

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