POLITIK 04.08.2014

Kurz lobt Fortschritte der serbischen Regierung

© Dragan Tatić, Wikipedia Commons
Sebastian Kurz lobt die neuen Gesetze über Arbeitsrecht, Medien, Privatisierung und Insolvenzverfahren der Regierung Vučić.


Die serbische Regierung unter Premierminister Aleksandar Vučić habe in den ersten hundert Tagen ihrer Amtszeit ein beeindruckendes Ergebnis geliefert, wird der österreichische Außenminister Sebastian Kurz von der serbischen Nachrichtenagentur Tanjug zitiert.

Gelobt wurden gegenüber Tanjug die kürzlich verabschiedeten Gesetze über Arbeitsrecht, Medien, Privatisierung und Insolvenzverfahren der Regierung Vučić, die gezeigt habe, dass sie es mit den Reformen ernst meine. „Diese Reformen werden nicht nur das Wirtschaftsklima in Serbien verbessern, sondern das Land näher an die EU bringen. Österreich unterstützt diesen Weg“, so Kurz. Vordringlichste Fragen seien die Rechtsstaatlichkeit, Effizienz der Verwaltung und der Kampf gegen die Korruption.

Auf die Frage, was er als größte Herausforderung für die serbische Politik der näheren Zukunft sieht, nannte Kurz die Umsetzung der aktuellen Gesetzesänderungen, die Fortsetzung des Kosovo-Dialogs so wie die Vorbereitungen auf die Verhandlungen über die ersten Kapitel der EU-Verhandlungen.

Laut einer aktuellen Umfrage der Nina Media Research über westeuropäische Werte in Serbien, unterstützen 56 Prozent der Serben einen Beitritt in die Europäische Union. Gegen einen EU-Beitritt sprachen sich 31 Prozent aus.

KOSMO-Redaktion

Dragan Tatic, Wikipedia Commons

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