GESELLSCHAFT 12.12.2013

Küssen gegen Intoleranz

© GQ
Das Männermagazin GQ startet eine Aktion gegen Intoleranz. Prominente Schauspieler setzen sich durch gleichgeschlechtliche Küsse gegen Homophobie ein.


Die Initiative  „Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ ruft zu mehr Toleranz für Homosexuelle auf. Für die aktuelle Kampagne ließen sich dreizehn prominente heterosexuelle deutsche Stars wie Herbert Grönemeyer, August Diehl, die Bands Revolverheld und Fettes Brot beim gleichgeschlechtlichen Küssen fotografieren. Mit der Aktion setzten sie ein Zeichen gegen Schwulenfeindlichkeit. Homophobie ist leider noch immer Gang und Gäbe, wie die jüngsten Beispiele aus Russland oder Kroatien zeigen.

Die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann machten auch mit und setzten damit kurz vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi ein Signal für Toleranz. Denn seit Verabschiedung des sogenannten Homosexuellen-Gesetzes sind positive Äußerungen über gleichgeschlechtliche Paare in Gegenwart von Minderjährigen in Russland strafbar.

„Die Intoleranz, die Homosexuellen weiterhin entgegenschlägt, ist erschreckend. Es geht uns mit Mundpropaganda darum, ein klares Zeichen gegen Intoleranz und für eine freie Gesellschaft zu setzen und aufzurufen, diesen Gedanken weiterzutragen“, beschreibt GQ-Chefredakteur José Redondo-Vega die Intention hinter der Kampagne. Die Aktion „Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ startet am 12. Dezember mit der Januar-Ausgabe von GQ und findet medienübergreifend auf allen Kanälen der Marke statt.

KOSMO-Redaktion

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