EU-BEITRITT 04.07.2014

Kroatien will Montenegro unterstützen

© zVg.
Zagreb gibt bekannt, die Verhandlungen über den EU-Betritt Montenegros auf keinen Fall verhindern zu wollen.


„Es gibt nicht die geringste Chance, dass mit Montenegro das passiert, was uns mit Slowenien geschah. Wir wurden buchstäblich in unseren Beitrittsverhandlungen mit der EU blockiert“, beschreibt der Politologe Davor Đenero die Einstellung der kroatischen Politiker.

Im Jahr 2009 war der Grenzstreit mit Slowenien um die Bucht von Piran Grund für die Blockierung in der kroatischen EU-Beitrittsverhandlung. Kroatien will nun einen neuen Zugang zu seinen Nachbarländern wählen. Somit bestätigt Zagreb, keinen Grenzstreit hinsichtlich der kroatischen Halbinsel Prevlaka zu forcieren. Prevlaka ist Teil des Eingangs zur montenegrinischen Bucht von Kotor.

„Die Interessen Kroatiens können in Brüssel nur dann konstruktiv vertreten werden, wenn es seine Probleme mit Montenegro gemeinsam löst“, so Đenero. Nebenbei betreibt Kroatien jedoch auch intensive Lobbyarbeit für einen NATO-Beitritt Montenegros.

KOSMO-Redaktion

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