SERVICE 01.07.2013

Kroatien in der EU: Was sich jetzt ändert

© zVg
Seit 1. Juli ist Kroatien Mitglied der europäischen Union. Was sich für kroatische StaatsbürgerInnen in Österreich ändert, hat KOSMO für Sie zusammengefasst.


Österreich und Kroatien haben seit jeher eine starke Verbindung. In Österreich leben laut Statistik Austria etwa 70.000 Personen mit kroatischer Herkunft. Die Kroaten stellen damit die sechstgrößte migrantische Bevölkerungsgruppe im Land dar. Was ändert sich für kroatische StaatsbürgerInnen in Österreich mit dem EU-Beitritt Kroatiens? KOSMO hat drei wichtige Punkte zusammengefaßt:


1.    Krankenversicherung

Als Besitzer einer österreichischen e-card können Sie in Zukunft auf den Urlaubskrankenschein bei der Kroatien-Reise verzichten. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EKVK) auf der Rückseite der e-card bekommen Sie einfach und unbürokratisch medizinische Versorgung.


2.    Leistungsanspruch für PensionistInnen

In Kroatien leben 15.000 Bezieherinnen und Bezieher einer österreichischen Pension. Für diese Personen und deren Angehörige ist ab sofort die Ausstellung einer e-card mit Europäischer Krankenversicherungskarte möglich. Damit haben sie, auch wenn sich ihr Hauptwohnsitz Kroatien befindet, einen Leistungsanspruch sowohl bei österreichischen als auch bei kroatischen Krankenversicherungen.


3.    Änderung der Pensionshöhe


Sollten Sie in Ihrem Erwerbsleben Versicherungszeiten sowohl in Kroatien als auch in Österreich erworben haben, empfiehlt sich jetzt einen Antrag auf „Neufeststellung der österreichischen Pension“ zu stellen. Eine Prüfung der gemeinsamen Pensionszeiten kann unter Umständen zu höheren Pensionsansprüchen führen.


KOSMO-Redaktion



 

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