PANORAMA 14.10.2014

Kroatien erlässt Schulden für die ärmsten Bürger

© zVg.
Den ärmsten Bürgern Kroatiens aus Osijek, Rijeka und Split wurden die Schulden für die unbezahlten Rechnungen der kommunalen Dienstleistungen erlassen.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Milanka Opačić, hat gestern nach einem Treffen mit dem Bügermeister von Osijek und Rijeka, sowie den Vertretern der Stadt Split  verkündet, dass den ärmsten kroatischen Bürgern die Schulden der kommunalen Dienstleistungen erlassen werden.
Dabei geht es um Schulden bis zu 10.000 kuna (ca. 1.300 Euro) von Bürgern deren Einkommen weniger als 2.500 kuna (ca. 320 Euro) betragen oder die seit über einem Jahr arbeitslos sind.

Schulden der Mobilfunkbetreiber bleiben


Bis jetzt haben sich alle Banken und Staatsunternehmen, bis auf die aus Osijek, Split und Rijeka, auf den Erlass dieser Schulden geeinigt. Die Vertreter der Mobilfunkanbieter haben sich diesem Vorhaben bis jetzt noch nicht angeschlossen.
Opačić weist darauf hin, dass es sich um eine einmalige Hilfe für die schwächsten Bürger handelt. Desweiteren betont sie, dass es durch die Vernetzung der Datenbanken nicht dazu kommen kann, dass Bürger, die nicht zur Gruppe der Hilfsbedürftigen gehören, diese Hilfe ausnutzen.
Der Schuldenerlass gilt nur für Schulden, die bis zum ersten Oktober dieses Jahres entstanden sind.

KOSMO-Redaktion


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