PANORAMA 12.02.2015

Kroatien: Regierung erlässt 75.000 Bürgern die Schulden

Kroatien hat 12.500 Bürgern und Bürgerinnen ihre Schulden erlassen: Dabei handelt es sich um die Ärmsten der Armen im Land.

Der kroatische Premierminister Zoran Milanovic bestätigte den Schuldenerlass bei einer Pressekonferenz der Regierung in Zagreb. Laut einem Regierungsbeschluss im Jänner werden den ärmsten Bürgern ihre Schulden für kommunale Dienstleistungen und Telefonrechnungen erlassen, falls diese nicht höher als 4.550 Euro (35.000 HRK) sind.

"12.500 Menschen haben auf unseren Beschluss reagiert. Insgesamt handelt es sich um 75.000 Personen, die laut unserem Beschluss einen Anspruch auf Schuldenerlass stellen können. Die lokalen Regierungen reagieren sehr gut auf unseren Beschluss und es herrscht eine hohe Solidarität", sagte Milanović. Das Ziel sei es, den betroffenen Bürgern einen finanziellen Neuaanfang zu ermöglichen.

Wegen Nichtzahlung von Rechnungen sind in Kroatien die Konten von 320.000 Bürgern gesperrt.

KOSMO-Redaktion

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