UMWELT 24.07.2014

Kroatien: Mülltrennung wird Pflicht

Seit gestern muss man in Kroatien Abfall trennen. Für alle Verweigerer gibt es Strafen bis zu 10.000 Kuna (rund 1.300 Euro).

Die Städte und Gemeinden in Kroatien müssen ab dieser Woche allen Einwohnern die Trennung von sieben wiederverwertbare Abfallkomponenten ermöglichen: Papier, Metall, Glas, Plastik, Textil sowie Sperr- und Sondermüll. Seit gestern kontrolliert der Staat die Errichtung eines funktionierenden Systems für die Mülltrennung in den kroatischen Städten und Gemeinden. „Wir können ja nicht erwarten, dass am 24. Juli alle aufwachen und entsprechende Müllbehälter vor ihre Häuser aufstellen. Es ist aber wichtig, dass wir mit diesem Projekt beginnen“, sagte der kroatische Umweltminister Mihael Zmajlović. Laut seinen Schätzungen wird es bis zu einem Jahr dauern, um das Mülltrennungssystem in den Großstädten funktionsfähig zu machen.

Wer ab dieser Woche seinen Müll in Kroatien nicht trennt, muss mit Strafen rechnen: Die Städte und Gemeinden können mit bis zu 300.000 Kuna (rund 39.000 Euro), Privatpersonen mit bis zu 10.000 Kuna (rund 1.300 Euro) zur Kasse gebeten werden.




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