WIRTSCHAFT 07.05.2014

Kroatien: Milliardenverluste wegen Wirtschaftskriminalität

Kroatien kämpft mit der immer größer werdenden Wirtschaftskriminalität.

Alleine letztes Jahr sei durch Wirtschaftskriminalität für Kroatien ein Schaden in der Höhe von 1,5 Milliarden Kuna (197,5 Millionen Euro) entstanden, berichtet die Tageszeitung „Novi list“. Es handle sich dabei um offizielle Zahlen des kroatischen Innenministeriums.

Der besorgniserregende Trend zeichnet sich auch bei den Zahlen der kroatischen Polizei ab: Letztes Jahr wurde mit 6.315 Straftaten ein Anstieg der Wirtschaftskriminalität um 5,4 Prozent verzeichnet.

"System des Nicht-Zahlens"


„Es ist eine undurchschaubare Gesetzgebung und ein ganzes System des Nicht-Zahlens. Firmen hierzulande bevorzugen eine Umgebung, in der sie bei den Zahlen schummeln können“, sagt Krešimir Sever, der Präsident der Unabhängigen kroatischen Gewerkschaften. „Die politischen Eliten, die diese Wirtschaftskriminalität mit ihrer Gesetzgebung ermöglicht haben, sind dabei auf keinen Fall unschuldig“, so Sever.

KOSMO-Redaktion

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