SPORT 14.01.2014

Kosovo: Freundschaftsspiele durch FIFA genehmigt

© zVg.
Die FIFA erlaubt dem Kosovo unter bestimmten Voraussetzungen die Teilnahme an internationalen Freundschaftsspielen.


Der Streit um die Nationalmannschaft des Kosovo (siehe KOSMO-Bericht) scheint ein vorläufiges Ende gefunden zu haben. Der Fußballweltverband (FIFA) entschied am Montag zumindest eine teilweise Erlaubnis an Freundschaftsspielen teilzunehmen.

Vertreter des serbischen Fußballverbands (FSS) hatten sich angesichts eines bevorstehenden Freundschaftsspiels zwischen der kroatischen Nationalmannschaft und der Mannschaft des Kosovo quergelegt. Dabei verlangte der Serbische Fußballverband (FSS), dass das „Kosovo kein Mitglied der FIFA werden darf solange der Status des Landes bei den Vereinten Nationen nicht gelöst ist“.

Verzicht auf nationale Symbole

Die FIFA hat in der Frage nun eine zumindest vorläufige Entscheidung gefunden. "Der Beschluss verleiht der Entwicklung des Fußballs in Kosovo enormen Schub und belegt einmal mehr die außerordentliche völkerverbindende Kraft unseres Sports", so FIFA-Präsident Joseph Blatter in den Medien.

Das Zugeständnis an die kosovarische Mannschaft ist jedoch an bestimmte Bedingungen gebunden: So darf die Mannschaft bei Spielen keine nationalen Symbole zeigen und auch keine Nationalhymne abspielen. Vorläufig sollen auch Spiele gegen Länder des ehemaligen Jugoslawien nicht erlaubt sein. Außerdem dürfen sie weder an Pflicht- noch Qualifikationsspiele teilnehmen, solange der FFK noch kein FIFA-Mitglied ist.

KOSMO-Redaktion

KOSMO-Bericht: Kosovo: Streit um Nationalteam

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