POLITIK 03.03.2015

"Wir werden Bosnien-Herzegowina unterstützen"

Die neue kroatische Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarović ist heute zu einem offiziellen Staatsbesuch in Bosnien-Herzegowina eingetroffen.


Nach dem Treffen mit den Mitgliedern des Staatspräsidiums von Bosnien-Herzegowina sagte Grabar-Kitarović vor Journalisten in Sarajevo, dass ihr viel an einem offenen und freundschaftlichen Verhältnis zum südöstlichen Nachbarland liegt. „Ich persönlich werde Bosnien-Herzegowina auf seinem europäischen Weg unterstützen. In dieser Hinsicht werde ich alles tun, um die Aufmerksamkeit der EU, der USA sowie der NATO auf Bosnien-Herzegowina zu lenken“, so Grabar-Kitarović. Außerdem betonte sie, Kroatien plane derzeit nicht, ein Visaregime mit Bosnien-Herzegowina einzuführen. Damit dementierte Grabar-Kitarović einige Spekulationen über den angeblichen EU-Druck auf Kroatien, illegale Migration vom Balkan zu stoppen.

"Befreundete Länder"


Gleichzeitig stellte sie fest, dass Kroatien die Souverenität, die Unabhängigkeit und die territoriale Integrität von Bosnien-Herzegowina respektiert. Mladen Ivanić, Vorsitzender des bosnisch-herzegowinischen Staatspräsidiums, betonte, Kroatien und Bosnien-Herzegowina seien zwei befreundete Länder. „Unsere zwei Länder verbinden traditionell gute, partnerschaftliche Beziehungen“, so Ivanić.

KOSMO-Redaktion

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