GESELLSCHAFT 08.09.2014

Junge Menschen für den Frieden

© Wings of Hope
Noch bis zum 12. September nehmen junge Menschen aus Israel, Palästina, Bosnien-Herzegowina, Nordirak und Deutschland an der 8. Internationalen Sommerakademie der Stiftung Wings of Hope im bayerischen Ruhpolding teil. Ziel ist es, Wegen zu suchen, um bestehende Konfliktmuster zu durchbrechen und Brücken zu bauen.


In ihren Herkunftsländern erlebten viele dieser jungen Menschen, wie sich Konflikte und Feindbilder immer mehr verstärkten. Die 25 Teilnehmer sind alle im Alter von 18 bis 27 Jahren und beschäftigen sich in Workshops mit den Auswirkungen von individuellen und kollektiven Traumata in ihren Gesellschaften. Mit ihrem Netzwerk versuchen sei, neue Wege zu finden, um bestehende Konfliktmuster zu durchbrechen und Brücken zu bauen.

"In diesem Jahr verlangte es von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus unseren Projektländern besonderen Mut, sich für eine Begegnung in Deutschland zu entscheiden. Die Vorbereitungen und Diskussionen waren intensiver als in den Jahren zuvor. Überzeugt hat sie, dass es nur diesen Weg zur Versöhnung und Frieden geben kann“, wie die Veranstalter in einer Aussendung erklärten.

Die Stiftung Wings of Hope Deutschland wurde Anfang 2003 von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gegründet. Schwerpunkt ist die psychosoziale Hilfe für Kinder und Jugendliche, die durch Kriege und Gewalt traumatisiert wurden.

KOSMO-Redaktion

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