INTEGRATION 29.04.2015

Jeder 5. Beschäftigte hat Migrationshintergrund

© istockphoto.com
Rund 20 Prozent der Beschäftigten in Österreich haben einen Migrationshintergrund.


Wie würde Österreich ohne Zuwanderer aussehen? Die Antwort dürfte einigen Leuten im Land nicht gefallen, schließlich spielen Menschen mit Migrationshintergrund heute eine nicht mehr wegzudenkende Rolle in Österreichs Wirtschaft und Gesellschaft. So hat mittlerweile jeder fünfte Beschäftigte in den heimischen Betrieben einen sogenannten Migrationshintergrund. Rechtzeitig zum Tag der Arbeit am 1. Mai präsentiert der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) aktuelle Zahlen zu Migrantinnen und Migranten am österreichischen Arbeitsmarkt.

Ein Viertel unter ihren Qualifikationen beschäftigt

Von den 4.112.800 beschäftigten Personen in Österreich wiesen 2014 rund 20 Prozent einen Migrationshintergrund auf. Gleichzeitig gibt mehr als ein Viertel der im Ausland geborenen Beschäftigten an, in Österreich nicht entsprechend ihrer Ausbildung beschäftigt zu sein. Bei den Österreichern liegt dieser Wert bei rund 10 Prozent. 

Arbeitnehmerinnen und Arbeiter mit Migrationshintergrund sind am häufigsten in den Branchen Sachgütererzeugung (16 Prozent), Handel (15 Prozent) sowie Bauwirtschaft und Tourismus (je 12 Prozent) beschäftigt. Sie sind deshalb auch häufiger von belastenden Faktoren wie Schicht-, Wechsel- oder Turnusdienst betroffen. Im Vergleich zu Erwerbstätigen ohne Migrationshintergrund sind Zuwanderer  in Österreich fast drei Mal so häufig als Leiharbeiter beschäftigt.

KOSMO-Redaktion

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