INTERVIEW 17.10.2013

Ivana Nikolic: „Musik ist ein harter Job“

© zVg.
Ivana Nikolić (30) ist eine beliebte und gefragte Sängerinnen aus unserer Community in Österreich. Mit KOSMO sprach sie über ihre Gesangskarriere und ihre Liebe zur Musik.


KOSMO: Wie hast du mit dem Gesang angefangen?

Ivana Nikolić: Mit dem Gesang beschäftige ich mich seit meinem zwölften Lebensjahr. Meine Anfänge hatte ich im städtischen Frauenchor „Kir Stefan Srbin“ in Smederevo, wo ich die wichtigsten Gesangstechniken gelernt habe. Bis zu meinem siebzehnten Lebensjahr bin ich mit diesem Chor um die halbe Welt gereist.

Was der Umzug nach Österreich schwierig?

Natürlich war es nicht leicht, sich einen Namen zu machen. Musik ist ein harter Job. Wie in jedem Beruf gibt es auch hier schwierige Momente.

Hinter der glänzenden Fassade ist der Gesang eine harte Arbeit…

Manchmal ist es schwierig. Du hast es mit sehr unterschiedlichen Leuten zu tun. Aber ich liebe das, was ich mache. Deswegen bin ich immer gut gelaunt und habe eine positive Einstellung. Es gab eine Zeit, da bin ich an fünf Nächten hintereinander aufgetreten. Es war anstrengend. Aber, wenn man etwas liebt, ist einem nichts zu schwierig.

Wie geht es dir als Frau in diesem Business?

Es stimmt schon, dass diese Arbeit für eine Frau überhaupt nicht leicht ist. Man schläft wenig, reist viel, erlebt die verschiedensten Dinge… Es ist nur eine Frage, wie vernünftig man ist, und wie sehr man auf sich selbst Acht gibt. Auch das, was man von zuhause, aus seiner Erziehung mitnimmt ist wichtig fürs spätere Leben…

Viele junge Mädchen träumen davon, Sängerinnen zu werden…

Ich würde ihnen empfehlen, hart an sich selbst zu arbeiten und so viel wie möglich zu lernen. Die Musik ist eine wunderschöne Sache – das sollen sie genießen.

Hast du deine eigenen Lieder?

Ich habe 2010 die Lieder „Upomoc“ und „Crno i crveno“ („Hilfe“ und „Schwarz und rot“) aufgenommen. Geschrieben wurden sie von Marina Tucaković und Romario.

Was ist dein größter beruflicher Erfolg?

Derzeit trete ich in verschiedenen Clubs in Wien auf, und auch außerhalb. Mein größter Erfolg ist, dass ich mich mit der Musik beschäftigen kann, was ich mir immer gewünscht habe. Und dass ich gut davon leben kann.

INTERVIEW: Uroš Miloradović

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