INTEGRATION 18.12.2014

Internationaler Tag der Migranten

© zVg.
Seit dem Jahr 2000 ist der 18. Dezember der Tag der Migranten. Migranten werden nach wie vor beim Wohnen, im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt benachteiligt.


Der Ursprung dieses Tags geht auf den Am 18. Dezember 1990 zurück, an dem die UNO die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Migranten und ihrer Familienangehörigen aussprach. Im Dezember 2000 wurde der erst Internationale Tag der Migranten ausgerufen.

"Menschenrechte sind unteilbar und universell gültig", betont die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger anlässlich des heutigen Tags und wies darauf hin, dass Migranten nach wie vor geringeren Wohnraum zur Verfügung haben und im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt benachteiligt werden. „In einer Menschenrechtsstadt gibt es dafür keinen Platz", verweist Frauenberger auf die Deklaration Wiens zur Menschenrechtsstadt am kommenden Freitag.

Programm StartWien


Der gleiche Zugang zu Bildung, Gesundheitssystem oder leistbaren Wohnen gehöre, so die Integrationspolitikerin, zu den grundliegenden Rechten und dürfen niemandem verwehrt bleiben.

Mit dem Programm "StartWien" begleitet die Stadt Wien Migrantinnen und Migranten seit mittlerweile sechs Jahren bei ihren ersten Schritten in Wien. Neben einem Startcoaching in der Muttersprache und Deutsch-Sprachgutscheinen beinhaltet StartWien auch umfassende Informationsmodule zu Themen wie Bildungssystem oder Arbeitsmarkt. "Mit StartWien reichen wir Migrantinnen und Migranten die Hand und unterstützen sie von Anfang an. Das ist das Werkzeug um sich selbstbestimmt in der neuen Heimat zurechtzufinden", so Frauenberger.

KOSMO-Redaktion

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