INTEGRATION 27.02.2015

"Integrationsunwilligkeit" zum Unwort des Jahres gewählt

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Das Wort Integrationsunwilligkeit wurde vom Verein Wirtschaft für Integration zum Unwort des Jahres erklärt.


„Dieses Wort ist ein Anschlag auf die Vielfalt die Österreich braucht, um sich weiterentwickeln zu können! ”, sagen Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi, die Obleute des Vereins Wirtschaft für Integration in einer Aussendung.

“Ja, es gibt Herausforderungen im Miteinander. Wir werden sie nicht lösen, indem wir sie verschweigen. Wir werden sie jedoch genauso wenig lösen, indem wir Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht stellen”, machen Kraft-Kinz und Rahimi klar.

Die Debatte um „integrationsunwillige“ Zuwanderer wurde von den SPÖ-Landeshauptmännern Franz Voves Hans Niessl ausgelöst. Die beiden äußerten die Idee, dass Menschen, die „integrationsunwillig“ sind, künftig per Gesetz abgestraft werden sollten (siehe KOSMO-Kommentar). Dem folgte eine Reihe von Vorschlägen anderer österreichischer Politiker, wie Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP), der sich 1.000 Euro Strafe für „integrationsunwillige“ Eltern vorstellen konnte, und dem Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), der einen „Integrationspass“ forderte.

KOSMO-Redaktion

Grazer Bürgermeister fordert Integrationspass

Kurz: 1.000 Euro Strafe für „integrationsunwillige“ Eltern

Mythos Integrationsunwilligkeit

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