TERROR 24.03.2015

IS fordert 500.000 für serbische Geisel

© zVg.
Serbiens Geheimdienste sollen mit den Geiselnehmern des entführten Österreichers mit serbischen Wurzeln in Verhandlungen stehen.


Der Austro-Serbe Dalibor S. (39) befindet sich nun seit über zwei Wochen in der Gewalt der Terroristen des sog. „Islamischen Staates“ in Libyen (siehe KOSMO-Bericht). Wie serbische Medien berichten, fordern die Geiselnehmer nun 500.000 Dollar Lösegeld für den entführten Serben. Die Information soll unmittelbar aus den Kreisen des serbischen Geheimdienstes kommen, die angelblich von ihren österreichischen Kollegen in die Verhandlungen eingeschaltet worden seien. Serbiens Geheimdienste haben bereits seit der Zeit des ehemaligen Jugoslawien gute Kontakte zu Libyen, heißt es in den Medien.

Österreichische Behörden dementieren, von solchen Verhandlungen oder Lösegeldforderungen zu wissen. Bisher gebe es weder Bekenner noch Lösegeldforderungen für den entführten Erdölmanager.

KOSMO-Redaktion

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